Lädt...

Mehr Tempo beim Krisenmanagement rund um „Ebene 2“-Brücke

Abriss der Hochbrücke verschoben

veröffentlicht am 30. Januar 2025

    Bereits seit Sommer 2024 fällt mit der Sperrung der „Ebene 2“-Hochbrücke in Altenhagen eine der Hauptverkehrsadern in Hagen weg. Staus und Verkehrschaos sind die Folge. Wie der ursprüngliche Plan vorsah, sollte Ende 2025 mit dem Abriss der Hochbrücke begonnen werden. Doch daraus wird nun nichts. Wie einer aktuellen Information der Brückenkommission zu entnehmen ist, wird sich diese Maßnahme auf das Jahr 2027 verschieben. Der Grund: Bei einem früheren Start der Arbeiten müsste die Stadt Hagen den Abriss, für den rund zehn Millionen Euro angesetzt sind, selbst tragen, erst mit Beginn im Jahr 2027 stehen Fördergelder in Aussicht.
    Dieses Vorgehen der Stadt trifft auf harsche Kritik des Unternehmer Rat Hagen: „Es ist keine Lösung, das Problem auf die lange Bank zu schieben. Das Brücken-Desaster verlangt nach schnellem Handeln. Ein Besuch der Landesregierung ist dringend erforderlich, um eine kurzfristige Lösung herbeizuführen. Die Landesregierung muss erkennen, dass es in Hagen nicht weiter wirtschaftlich bergab gehen darf. Die Hagener Politik und Verwaltung sind gefordert, nachdrückliche Forderungen bei der Landesregierung zu stellen“, betont Winfried Bahn, Initiator des Unternehmer Rat Hagen.