Pressemitteilung vom 20.10.2017

Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Hagen

Im Sommer 2016 hat der Rat der Stadt Hagen beschlossen, ein neues Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Stadt Hagen zu erstellen. Nach 14 Monaten Vorplanungsphase wurde dem Rat der Stadt Hagen in der Sitzung vom 04.10.2017 nun der konkrete Fahrplan der Verwaltung zur Entwicklung dieses neuen ISEK vorgestellt.

Die Tatsache, dass auf diese Weise nun ein hohes Maß an Verbindlichkeit und Konkretisierung in dieses Thema gekommen ist, sieht der Unternehmer Rat Hagen positiv. Sowohl die Ratsvorlage, als auch die Zeitplanung des mit der Erarbeitung des ISEK beauftragten Büros Plan.Lokal aus Dortmund machen Mut. Wird der angestrebte Prozess pünktlich zu Ende geführt, wird es für die Stadt Hagen bereits zum Ende des Jahres 2018 eine für alle untergeordneten Prozesse verbindliche Strategie geben, die im Forum einer Hagen-Konferenz vorgestellt werden soll. Wünschenswert wäre, dass das Ziel des ISEK auch in der Zusammenführung aller einzel-strategischen Maßnahmen zu einer Gesamtstrategie liegt. Dies wird wohl die größte Herausforderung sein. Gelingt dies, werden ab dem Jahr 2019 Handlungsspielräume für die Verwaltung entstehen, um die notwendigen Arbeitsschritte zu definieren und umzusetzen. Erste Auswirkungen könnten dann ab Mitte 2019 bereits spürbar werden.

Die Entwicklung einer Gesamtstrategie für unsere Stadt war vor einem Jahr unter anderem ein Gründungsimpuls des Unternehmer Rat Hagen. Wird dies nun, in Verbindung mit einer abschließenden „Hagen-Konferenz“ Realität, ist dies nicht nur erfreulich, sondern verdient Unterstützung.

In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz wurde der Unternehmer Rat Hagen eingeladen, sich in den nun beginnenden Beteiligungsprozess einzubringen. Dies wird der Unternehmer Rat Hagen tun und insbesondere darauf achten, dass die Chancen für Unternehmen in unserer Stadt und die damit verbundene Absicherung vorhandener und die Entwicklung neuer Arbeitsplätze soweit wie möglich Berücksichtigung finden.

Es bleibt zu wünschen, dass nun alle diejenigen, die zur Beteiligung am ISEK-Prozess aufgerufen sind, in den kommenden 14 Monaten konstruktiv zusammenarbeiten, gemeinsam nach umsetzbaren Lösungen suchen und diese finden. Dies gilt für Bürger, Stadtbezirke, Verbände, Organisationen und Politik gleichermaßen. Der ISEK-Prozess und die damit verbundene ambitionierte Zeitplanung brauchen breite Unterstützung. Es handelt sich um eine Chance für unsere Stadt, die es zu nutzen gilt.